
Danke
Unser Projekt war von Anfang an darauf ausgelegt, zahlreiche Autoren aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Lebensgeschichten sowie Berichterstatter/innen aus Orgateam und Besucherkreis, aber auch aus dem erweiterten Freundeskreis einzubeziehen.
Dass das geklappt hat, erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit. Uns ist bewusst, dass es nicht immer leicht ist, sich mit weit zurückliegenden und/oder traumatischen Erlebnissen zu konfrontieren, erst recht nicht, darüber zu sprechen oder zu schreiben.
Deshalb geht unser großer Dank an alle, die in irgendeiner Form an den Beiträgen mitgewirkt haben, die auf unserer Webseite zu lesen bzw. zu betrachten sind. Einige haben ihre Namen veröffentlicht, andere wollten nur mit ihren Initialen genannt werden. Deshalb bedanken wir uns an dieser Stelle nur ganz pauschal und nicht im Einzelnen mit Nennung von Namen.
Es gab aber auch Hilfe von offizieller Stelle: Genannt seien hier vor allem das Stadtarchiv, in dem wir unter der Anleitung der Stadtarchivare recherchieren durften und die uns mit Zusatzinformationen versorgt haben. Auch im Einwohnermeldeamt konnten wir wertvolle Auskünfte einholen.
Zudem gab es Einzelpersonen, die uns ihr Spezialwissen zu einzelnen Themen mitgeteilt, Zeitzeugen interviewt und Texte verfasst haben, so u.a. zu den Themen „Juden“, „Sinti“, „Protestanten“, „Vertriebene“, „Gastarbeiter“, „Besatzungssoldaten“, und dann natürlich alle, die als Zeitzeugen zu unserem Projekt beitragen konnten. Darunter befinden sich schon sehr betagte Menschen – bis zu 100 Lebensjahren! Aber es gibt auch junge Menschen, die nicht nur über eigene Migrationserlebnisse, sondern auch allgemein über Flucht, Migration und Integration ihrer Landsleute geschrieben haben.
Insgesamt sind wir sehr beeindruckt von der Vielfalt der Beiträge, die wir für unser Projekt sammeln durften.
Das Ganze hätte sich nicht verwirklichen lassen, wenn wir nicht unterstützt worden wären. An dieser Stelle nennen wir ausnahmsweise einige Namen:
- Leida Rios, die das Design der Zeitstrahl-Banner entworfen hat,
- der Lions-Club, der die Banner finanziert hat und
- die Fa. Huke, die die Banner technisch günstig umgesetzt hat.
Uns, den Initiatoren und Organisatoren des Projekts, hat die Arbeit nicht nur viele Erkenntnisse beschert, sondern auch richtig Spaß gemacht – selbst wenn die Inhalte in Teilen durchaus bedrückend sein konnten. Aber unser Treff Alt Menden hat sich ja zum Ziel gesetzt dazu beizutragen, dass Migration und Integration in Menden positiv verlaufen können. Und das gibt uns Kraft und Mut zum Weitermachen. In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bedanken, die mit ihrem Einsatz unsere Begegnungsstätte am Leben erhalten und somit daran mitwirken, dass auch schwierige Migrationsgeschichten eine positive Wendung erfahren können.
Marika Eggers und Heinrich Grote
